Chinatown

Eintrag von gb am 2 July 2012 | 0 Kommentare

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Wer hätte gedacht, dass Paris neben London die größte Chinatown Europas beherbergt? Im 13. Arrondissement zwischen der Avenue d`Ivry, Avenue de Choisy und der Rue Tolbiac häufen sich fernöstliche Garküchen und Läden. Die Supermärkte bieten exotische Produkte. Typisch Europäer: Wir erkennen nicht auf den ersten Blick, dass es sich bei den Händlern, Köchen und Eiligen weniger um Chinesen, sondern viel häufiger um Kambodschaner, Vietnamesen und Laoten handelt, die vor Krieg und Hunger geflohen sind.

Zu jeder (jeder!) Tageszeit herrscht hier emsige Geschäftigkeit. Man schätzt, dass diese von rund 50 000 Asiaten produziert wird. Die fernöstliche Gemeinschaft, die gerne unter sich bleibt, hat eigene Rechtsanwälte, Ärzte und Steuerberater. Es gibt auch asiatische Apotheker, und ein Restaurant reiht sich an das andere. Alle bieten typisch frische und exotisch gewürzte Speisen. In manchen Fenstern hängen "lackierte Enten", eine chinesische Spezialität.

Auf den Straßen schleppen Menschen Reissäcke, überquellende Körbe mit Gemüse und Obst. In dem Getümmel finden sich Shops mit Buddhas aller Größen, Plastik- oder feinem Porzellangeschirr, grell-bunten Torten und schimmernden Kleider, in die nur sehr zierliche Europäerinnen passen.

Um ganz in diese fernen Länder einzutauchen, empfiehlt sich ein Besuch in den "Temples des Olympiades". Eine angenehme, exotische Musik schwebt im Raum und vermischt sich mit dem Rauch der Räucherstäbchen. Vor den drei glänzenden Buddhas liegen Blumen und andere Opfergaben. Gläubige kommen zum Beten in die Altarräume dieses Gotteshauses, das einem buddhistischen Tempel in Asien eins zu eins gleicht.

Machen Sie auch einen Abstecher zur beeindruckenden chinesischen Pagode in der Nähe des Parc de Monceau und des Chinagora-Komplexes in Alfortville, der die Kunstgalerie T. Loo et Compagnie beherbergt. In diesem Bauwerk in klarem chinesischem Architekturstil befindet sich außerdem ein Hotel, eine Karaokebar, eine Galerie, mehrere Restaurants und der wunderschöne Garten der neun Drachen (Jardin des Neuf Dragons).

Im 3. Arrondissement, rund um die Rue des Granvilliers, haben sich viele asiatische Großhändler (Stoffe, Taschen, Kleider, Schmuck) angesiedelt, weshalb dieses Viertel auch als Sentier chinois bezeichnet wird (nach dem Zentrum der Pariser Bekleidungsindustrie Sentier). Es ist die älteste Chinatown von Paris.

Im Stadtteil Belleville im 19. Arrondissement, welcher durch viele verschiedene Kulturen geprägt wird, befindet sich ein weiteres chinesisches Viertel.

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