Louvre

Eintrag von gb am 11 July 2012 | 0 Kommentare

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Man kann nicht in Paris gewesen sein, ohne den Louvre zu besichtigen, oder wenigstens ein Fitzelchen davon, denn er ist einfach zu groß für einen Tag und zwei Menschenbeine.

Mehr als acht Jahrhunderte umfasst die Geschichte dieses beinahe organisch gewachsenen Schlosses. Es geht um Erbauung, Zerstörung und Umbruch. Ursprünglich war der Louvre eine mittelalterliche Wehrburg. Vermutlich kommt der Name vom lateinischen „luperia“, was soviel wie „Wolfsbau“ bedeutet und auf diesen ursprünglichen Zweck hinweist.

So gut wie jeder Monarch vergrößerte später den Bau, bis er sich zu einem prachtvollen Palast entwickelt hatte. Doch erst im 16. Jahrhundert wurde er zum königlichen Hauptwohnsitz, so lange jedenfalls, bis Ludwig der XIV. 1682 nach Versailles umzog. Der Palast zerfiel, bis die Französische Revolution dem Louvre 1793 eine neue Existenz als Kunstmuseum bescherte.

Louvre 15. Jahrhundert

Napoleon I. ließ auf dem Platz vor dem Tuilerienschloss den Arc de Triomphe du Carroussel aufstellen und leitete den Bau des Nordflügels ein. Unter Napoleon III. wurden Louvre und Tuilerien vereint. 1871 zerstörte ein von den Kommunarden gelegter Brand den Tuilerienpalast, der Louvre blieb verschont.

Fast zwei Jahrzehnte dauerte der Umbau zum Grand Louvre. Bis zur Jahrtausendwende wurde die Ausstellungsfläche mit 61.300 qm nahezu verdoppelt, und der Louvre somit zum größten Kunstmuseum der Welt, in dem man Tage und Wochen verbringen kann.

Der Fundus ist so gewaltig, dass man ihm nur sehr grob beschreiben kann. Neben den ägyptischen und griechischen Abteilungen entwickelten sich sieben große Abteilungen verschiedener Kunstrichtungen, die bis heute ständig erweitert werden. Man möchte gar nicht wissen, was neben dem Gezeigten noch alles in den Archiven schlummert.

Wer nicht stundenlang Schlange stehen möchte, kauft seine Eintrittskarte im Voraus. Entweder im Internet: www.louvre.fr, www.fnac.com, www.fnacspectacles.com oder in Kaufhäusern und Supermärkten wie Bon Marché, Carrefour, Leclcerc, Auchan, Printemps, Haussmann und den Galeries Lafayette.

Und wer den ganzen Tag treppauf und treppab durch den Louvre streunte, der muss abends seine müden Füße hochlegen. Am besten in einem der gemütlichen, stilvollen und individuellen Bed&Breakfast-Zimmer, die wir in vielen Stadtteilen anbieten. Auch Ferienwohnungen können wir Ihnen vorschlagen. Die Gastgeber kennen wir alle persönlich, so dass Sie sicher sein können, dass das, was Sie an umfangreichen Informationen auf unserer Website finden, auch stimmt. Denn ein Urlaub oder ein Wochenendtrip wird nicht zuletzt dadurch schön, dass man freundliche, persönliche Begegnungen hatte und die Erwartungen übertroffen wurden!

 

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