Pariser Metro

Eintrag von gb am 1 June 2012 | 0 Kommentare

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Paris zu Fuß erkunden zu wollen, ist keine gute Idee. Dafür ist die Stadt viel zu weitläufig. Ein Auto mieten? Das kann man machen, aber die wohlverdiente Erholung verspricht das nicht, wenn Sie über ein Wochenende oder noch länger die Stadt der Liebe besuchen möchten. Zu hektisch der Verkehr, zu vollgestopft die Straßen. Am einfachsten und ruhigsten kommen Sie mit der Metro voran, so heißt hier die U-Bahn.

Zudem sind manche Metrostationen einen eigenen Besuch wert. Es sind noch 86 Stationseingänge erhalten, die aus verflochtenen Eisenträgern bestehen, welche der Designer Hector Guimard im Stil der Art Nouveau um 1905 gestaltete.

Die Pariser Metro ist die viertälteste Metro der Welt. Sie wurde anlässlich der Weltausstellung im Juli 1900 eröffnet. Das U-Bahn-Netz hat mit 215 km Gesamtlänge und 301 Stationen eine sehr hohe Netzdichte. Die Abstände zwischen den einzelnen Stationen betragen im Schnitt nur rund 500 Meter.

Liniennetz der Pariser Metro

Es empfiehlt sich, Fahrkarten im Zehnerpack zu kaufen, das nennt sich Carnet. So kostet die Einzelfahrt 1, 20 Euro statt 1,70 Euro, und man kann mit diesem Fahrschein 1,5 Stunden in Zone 1 und 2 unterwegs sein. (Diese Zonen umfassen das Pariser Zentrum.) Sie können umsteigen, so viel Sie mögen, solange Sie die Metrostationen nicht verlassen.

Sich Carnets zuzulegen, ist sinnvoller, als eine Tageskarte Carte Mobilis zu kaufen, die 6 Euro kostet, was mit dem Fahrscheinheft ja 5 Einzelfahrten entspricht. Denn wenn Sie spontan entschließen, einen ganzen Tag in einem Museum zu verbringen, oder abends doch mit dem Taxi in Ihre Unterkunft fahren möchten, nutzen Sie das Tagesticket nicht aus.

Bleiben Sie länger, dann empfiehlt sich eine Metro-Wochenkarte. Für Zone 1-2 kostet sie 18,35 Euro zzgl. 5 Euro Kartengebühr. Die Ausgabe lohnt sich, wenn Sie montags anreisen und mindestens 5 Tage bleiben. Um einen sogenannten Passe Navigo Découverte zu erwerben, den es auch als Monatskarte gibt, brauchen Sie ein Passfoto! Das kostet entweder 4 Euro an einem Automaten, oder Sie bringen es gleich von zuhause mit. (Maß: 25mm x 30mm).

Nicht unerwähnt lassen möchten wir das Touristenticket Paris Visite. Das bietet zwar Preisnachlässe für Eintritte in staatliche Museen und dergleichen, macht aber seinen Mehrpreis mit diesen Angeboten nicht unbedingt wett.

Zu den Flughäfen kommt man mit allen diesen Tickets nicht!

Und wer den ganzen Tag kreuz und quer durch Paris kurvte, der will seine müden Füße hochlegen, am besten in einem der gemütlichen, stilvollen und individuellen Bed&Breakfast-Zimmer, die wir in vielen Stadtteilen anbieten. Auch Ferienwohnungen können wir Ihnen vorschlagen. Die Gastgeber kennen wir alle persönlich, so dass Sie sicher sein können, dass das, was Sie an umfangreichen Informationen auf unserer Website finden, auch stimmt. Denn ein Urlaub oder ein Wochenendtrip wird nicht zuletzt dadurch schön, dass man freundliche, persönliche Begegnungen hatte und die Erwartungen übertroffen werden!

 

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